Vier Moleküle, sorgfältig beschrieben.
Für jedes Peptid: Herkunft und Aufbau, was es in der Forschung besonders macht, was die Literatur sagt und wie belastbar sie ist. Dazu die Analytik der aktuellen Charge.
BPC-157
Stabiles gastrisches Pentadecapeptid
Ein 15 Aminosäuren langes Fragment eines Magensaftproteins, das in Tiermodellen ungewöhnlich breit untersucht wurde. Eines der meistdiskutierten Forschungspeptide, mit einer Evidenzlage, die fast ausschließlich präklinisch ist.
GHK-Cu
Kupfer-Tripeptid aus humanem Plasma
Ein natürlich vorkommendes Tripeptid, das Kupfer(II) bindet und dessen Konzentration im Plasma mit dem Alter sinkt. Seit den 1970er Jahren in Zellkultur und Tiermodell untersucht, in der Hautforschung besonders gut dokumentiert.
MOTS-c
Mitochondrial codiertes Peptid
Ein Peptid aus 16 Aminosäuren, dessen Bauplan nicht im Zellkern liegt, sondern im eigenen Erbgut der Mitochondrien. Seit seiner Entdeckung 2015 ein Modell für die Frage, wie Mitochondrien den Stoffwechsel der ganzen Zelle mitsteuern.
Epitalon
Tetrapeptid aus der Zirbeldrüsenforschung
Vier Aminosäuren, entworfen nach dem Vorbild eines Peptidextrakts der Zirbeldrüse. Bekannt geworden durch Befunde zur Telomerase in Zellkultur und durch Langzeitstudien an Mäusen; die Literatur stammt bis heute überwiegend aus einer Arbeitsgruppe in Sankt Petersburg.